heutige Gruppen:

Gruppe ANachfolger bzw. Begleiter der legendären Gruppe B

seriennah, aber freizüge Änderungen am Fahrzeug möglich.
Einschränkungen bezüglich der Leistung (max. 300PS)

Die Einteilung der Fahrzeuge erfolgt in Hubraumklassen
(kleiner als 600 bis größer als 2000ccm).

Sonderregelungen gelten für WRC und Super1600

Nach dem Dahinscheiden der Gruppe B war die Gruppe A die vernünftige Variante des Rallyesports und für Gruppe B-Fans fast langweilig.
Heutzutage überbieten die Gruppe A WRCs teilweise sogar die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Gruppe B "Raketen", trotz viel geringerer Leistung allein durch die bessere Fahrbarkeit.

Gruppe Nseriennah, erlaubt sind nur Teile oder Veränderungen,
die das Fahrverhalten, die Fahrleistung, die Motorleistung und die Kraftübertragung des Fahrzeuges nicht beeinflussen;
nicht höhenverstellbare Sportfahrwerke und Spurverbreiterungen sind erlaubt (mit ABE!)
Die Einteilung der Fahrzeuge erfolgt in Hubraumklassen
(kleiner als 600 bis größer als 2000ccm).

Gruppe Gseriennah, es dürfen nur durch den Hersteller lieferbare serienmäßige Teile verwendet werden
Die Einteilung der Fahrzeuge erfolgt nach Leistungsgewicht.

Gruppe Fseriennah, aber weitgehende Änderungen am Fahrzeug sind erlaubt; der Motorblock muss erhalten bleiben, der Hubraum darf jedoch verändert werden
Die Einteilung der Fahrzeuge erfolgt in Hubraumklassen
(kleiner als 600 bis größer als 2000ccm).

Gruppe H wie Gruppe F aber:
zugelassen sind nur Fahrzeuge, die vor dem 01.01.1993 gebaut wurden. bzw. Fahrzeuge, die homologiert waren und deren FISA/FIA-Homologation abgelaufen ist

nicht mehr zugelassen, aber unvergessen:

Gruppe B 1981 eingeführt

Nahezu unbeschränkte Veränderungen am Fahrzeug möglich,
die Seriennähe gab es nicht unbedingt - es wurde lediglich die Produktion von (Klein)Serien mit mind. 200 Straßenfahrzeugen gefordert.

Legendäre Vertreter waren der Lancia Rallye037, der Lancia Delta S4,
der Peugeot 205 S16, der Ford RS200, der MG Metro, der Renault 5, der Opel Ascona und natürlich der Audi (Ur-)Quattro in seinen verschiedenen Evolutionsstufen, der seinerzeit den Rallyesport mit dem Allradantrieb revolutionierte.

Nach mehreren schweren (teils tödlichen) Unfällen bei denen Fahrer und Zuschauer gleichermaßen zu Schaden kamen, wurde die spektakuläre Gruppe B von der FIA Ende 1986 verboten.

Außenseiter:

Gruppe S nie eingeführt

Der Plan war den Herstellern die Möglichkeit zu bieten Prototypen zu bauen,
es mussten lediglich 20 Straßenahrzeuge für die Serie produziert werden.

Die Gruppe S war der Gruppe B ähnlich, aber mit kleineren Einschränkung bezüglich der Motorleistung. Mit dem Ende der Gruppe B wurden die Pläne für diese Gruppe verworfen.